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Pflanzen für Heimtiere gut oder giftig?

Marlies Busch, Taschenatlas, Ulmer KG, Stuttgart

Ein Nachschlagewerk, um sich über das Gefahrenpotential einer Pflanze zu informieren, die man füttern möchte oder in der Wohnung, dem Garten pflegen. Schwierig die Pflanzen zu finden, da z.B. Pflaume und Kürbisse unter den Wildpflanzen, die Fichte jedoch unter den Gartenpflanzen zu suchen wäre.
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Besprechung von salatgurken.net, Mai 2013

Titelbild

Kommentierte Zitate

Die Zuordnungen zu der Einteilung in Wild-, Garten- und Zimmerpflanzen sind durcheinander. Dadurch muss man das gesamte Buch durchblättern, um bestimmte Pflanzen zu finden. Ebenso sind die Fotos nicht immer so nützlich, so wird zu einzelnen Pflanzen manchmal nur ein hübsches Blütenbild gezeigt, welches überhaupt keinen Eindruck von der Gesamtpflanze vermittelt, die man bestimmen möchte.
Eine Einteilung in Bäume/Sträucher, Kräuter und Kulturpflanzen käme uns eher entgegen.

Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass keine Entwarnung gegeben wird, wenn die Pflanze getrocknet wesentlich ungefährlicher ist. Aber insgesamt auf alle Fälle empfehlenswert, denn das Buch hat kaum Konkurrenz und beschäftigt sich mit einem wichtigen, aber auch sehr schwierigen Thema. Es gibt nicht immer ausreichende Nachweise über die Giftigkeit bei bestimmten Tierarten. Das Buch kann einem daher einen ersten Hinweis liefern. Ich würde jedoch immer den gefundenen Pflanzennamen unter: http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm überprüfen, um eine weitere Quelle zur Bestätigung zu haben, wenn ich eine Pflanze neu in Fütterung aufnehmen möchte oder eines meiner Tiere von einer bestimmten Pflanze unerwarteter Weise genascht hat.

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[Novella Calow]