Lynn Ratatü von der ReKiGa

Lynn

Beschreibung

Lynn Ratatü ist da. Allegro popcornt und schützt die Kleine, während Toffel sich langsam entspannt und Tante wird. Bei Einzug raste Ratatü mit Allegro herum, die beiden quasselten scheinbar ununterbrochen. Ratatü kommentierte in Baby-Manier jeden Schritt und Allegro freute sich daran. Mittlerweile wird Ratatü schon erwachsen und nimmt Verhaltensweisen von Jugendlichen an. Da kracht es dann schon mal mit Tante Toffel. Zumindest nehme ich das an, da sie vor kurzem beim Abendbrot fehlte bzw. aus sicherer Entfernung zuschaute, wartete, dass Tante Toffel fertig ist und erst dann fressen kam.
Aber sie wächst und gedeiht und im Moment klappt es mit dem Toffeltier sehr gut und ich freu mich und Ratatü ist wie ein Lächeln, dass allmorgendlich vorüberhuscht und den Tag erhellt. Wenn ich morgens noch 5 Minuten bevor es los geht bei den Schweinchen sitze, ist es oft das Gehege dieser Gang, in das ich am häufigsten schau.

Als Toffel krank wurde, mobbte unser Tütchen sie, so dass wir letztlich trennen mussten. Tütchen zog in die große Gruppe. Ein bisschen sozial verkorkst kam sie dort an, Toffel war diesbezüglich natürlich nicht die beste Gesellschaft, aber unser Tütchen hat sich recht schnell unter den strengen Pfoten von Bonga und Mopsdomina resozialisiert. Mittlerweile kam Allegro als Bock der Gruppe nach und wir hatten das Gefühl, die beiden erkennen sich wieder und freuen sich aneinander.
Das Tütchen ist eine unauffälliges Fressmaschinchen in mittlerer sozialer Stellung, lässt sich gelegentlich kraulen wie ihr Papa und ist gut unterwegs.

Tütchen ist Chefin geworden. Irgendwann hat sie das Mops abgelöst und nach einer ersten aggressiven Irritation ist das Tütchen nun selbst auch Tante. Wir wollten aufgrund ihrer sozialen Fehlerziehung durch unsere Toffel nicht, dass ihre Gruppe zu klein wird, daher stockten wir nach Mops Tod sofort wieder auf. Und nun erzieht sie unsere Wurzel. Das macht sie richtig großartig, sanft, aber bestimmt.

Ende 2016
Wurzel will auch Chefin sein, so dass das Tütchen im Alter dann ein schönes Altenteil haben wird. Die Gruppe ist insgesamt recht harmonisch.

Wie Tütchen zu uns kam

Seit Zirces Tod wünschte ich mir mal wieder einfach ein gesundes, verantwortungsvoll gezüchtetes Meerschweinchen. Nach Sachser sollte dies zusätzlich dazu führen, dass dieser kleine Wonneproppen wenig aggressiv in sein Leben startet. Also habe ich mich umgesehen und eine Züchterin gefunden, deren Tiere mir super gut gefallen. Ich habe die Zucht über Jahre im Netz verfolgt und als wir dann beschlossen haben, den Wunsch umzusetzen, eine Mail geschrieben. So kam Ratatü zu uns.

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Zwischen Frühstück und Feierabend.

Novella Calow